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Aktuelle Berichte aus Palmbach und Grünwettersbach

Aktuelles

Wir freuen uns, Sie in Wettersbach begrüßen zu können

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Badisches Schulmuseum Karlsruhe hat in der Palmbacher Waldenserschule eröffnet

Zukünftig jeden ersten Sonntag im Monat von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet

Trudel Zimmermann begrüßt die EhrengästeEröffnungsfeier mit vielen Gästen

Am 08.10.2014, fand die Eröffnung des Badischen Schulmuseums in der Waldenserschule in Palmbach statt. Die 1. Vorsitzende des Vereins, Frau Trudel Zimmermann, konnte unter den vielen geladenen Gästen den Oberbürgermeister, Herrn Dr. Frank Mentrup und den Wettersbacher Ortsvorsteher Herrn Rainer Frank, begrüßen. Ihr Willkommensgruß galt auch dem Landtagsabgeordneten, Herrn Johannes Stober, der Konsulin für Thailand in B-W, Frau Marianne Zorn, dem früheren Leiter der christlichen Schule in Chang Mai, Herrn Wolf, den Stadt- und Ortschafträten, der Direktorin der Badischen Beamtenbank, Frau Vera Schlieben, dem Direktor der Sparkasse Karlsruhe Ettlingen, Herrn Sesemann, und allen Gästen, die so zahlreich erschienen sind.

In ihrer Rede dankte Frau Zimmermann allen, die es ermöglichten, dass das Schulmuseum in die Waldenserschule einziehen konnte. „Wir wurden sehr herzlich von den Einwohnern in Palmbach aufgenommen“, erwähnte sie. Nach langer „Wanderschaft“, ähnlich wie die Waldenser, ist das Schulmuseum nun endgültig angekommen, erinnerte Frau Zimmermann.
OB Mentrup eröffnet das SchulmuseumAuch Dr. Mentrup fand diese Schule in diesem schönen, alten Gebäude, gelegen im östlichsten Zipfel von Karlsruhe, als den geeigneten Platz für ein Schulmuseum. Er freute sich, dass nach über 25 Jahren des Bestehens das Badische Schulmuseum nun endlich eine neue, bleibende Heimat gefunden hat. Als Begrüßungsgeschenk überreichte er der Vorsitzenden Trudel Zimmermann einige private alte Schulbücher.

Auch Ortsvorsteher Frank war der Auffassung, dass diese Schule für dieses Museum der richtige Platz ist. „Wir sind zwar auf dem Berg, aber nicht hinter dem Berg“, erwähnte er in seiner Rede. Wie Recht er hat. Ortsvorsteher Rainer Frank übergab zum Einzug eine Dreisitzer-Schulbank von 1912, ein Fundstück vom Wettersbacher Bauhof. Die Bank war nicht die erste neue Errungenschaft in den letzten Tagen aus unmittelbarer Umgebung der Palmbacher Schule.

Nach einer kleinen Feierstunde, die auch von der evangelischen Pfarrerin und dem katholischen Pfarrer mitgestaltet wurden, konnte das Museum besichtigt werden. Auch fand ein historischer Unterricht statt. Bei dem strengen „Fräulein“ Lehrerin musste mancher  "Schüler" oder manche "Schülerin"in die Ecke oder bekam Nachsitzen.

Großer Andrang beim „Tag der offenen Tür“

Historische Schulstunde beim Tag der offenen TürAm Samstag, öffnete dann das Schulmuseum für alle Einwohner und Gäste, die aus nah und fern kamen, die Türen. Auch hier fand das Schulmuseum großen Anklang. Nach einer kurzen Begrüßung von Frau Zimmermann tanzte die Mädchengruppe des Heimatvereins Stupferich in ihren herrlichen Gewändern einige alte Tänze. Herr Peter Hepperle, in seiner Eigenschaft als stellvertretender Ortsvorsteher, hieß die Gäste ebenfalls herzlich willkommen. Herr Günter Utzni, Geschäftsführer und Eventmanager des Vereins, übernahm die Moderation.
Nach dem Gesangsvortrag mit schönen Balladen von der jungen Nachwuchssängerin Dilara Kurt, die bereits als Siegerin bei einem Wettbewerb beim Durlacher Altstadtfestes hervorging, wurde das  Museum offiziell für die Bevölkerung geöffnet. Eine große Anzahl von Gästen aus Nah und Fern, sowie viele ehemaligen Palmbacher Schüler der Waldenserschule kamen um das Museum zu besichtigen. Außerdem bestand die Möglichkeit an den von „Fräulein Lehrerin“ angebotenen historischen Unterrichtsstunden teilnehmen. Bei Kaffee und Kuchen, heißen Würstchen und Getränken konnten die Gäste gemütlich beisammen sitzen. Die Bärenmama Stefanie Bohn zeigte, wie man Bären herstellte. Als Material dienten dazu u.a. Mohairstoffe.

Zahlreiche Besucher kamen zum ersten Tag der offenen TürDas Museum zeigt auf drei Stockwerken historische Sammlungen im Bereich Lern- und Arbeitsmittel, Tierpräparate und Technik. Neben dem historischen Klassenzimmer im Erdgeschoß und dem  50er-Jahre-Klassenzimmer im OG, bietet das Badische Schulmuseum in Palmbach im Dachgeschoß auch noch einen Ausstellungsraum und zukünftig eine alte Lehrerwohnung. Neben den zu sehenden Exponaten aus früheren Jahrzehnten wie Schulmützen, technischen Geräten oder alten Lehrmitteln, kann Schulgeschichte auch durch zahlreiche Aktivitäten erlebt werden. Die Ausstellungsstücke reichen bis in das Jahr 1803 zurück und kommen aus aller Welt. Alte Bücher, Schulhefte, Handarbeiten, Wandbilder, alte technische Geräte und vieles mehr sind teils zum Betrachten, teils sogar zum Anfassen verfügbar.

Zur Überraschung der Museumsplaner konnte im Erdgeschoß-Klassenzimmer ein schönes altes Wandgemälde wieder freigelegt werden. Das aus dem Jahre 1929 stammende Gemälde des bekannten deutschen Malers Hans Fischer-Schuppach könnte den Titel "Deutsche Märchen in Palmbach" getragen haben. Auf dem Bild sind alle deutschen Märchen aufgezeigt. Bei alle menschlichen Figuren im Bild wurden Palmbacher Schüler von Klasse 3 bis Klasse 8 verewigt. Die Schüler mussten einzeln dem Künstler Modell stehen und wurden in die Märchenwelt eingefügt. Das Gemälde soll nun wieder restauriert werden.

Ausstellungsraum im DachgeschossIm Ausstellungsraum sind neben den Themen Schule und Religion auch Ausstellungsstücke zur Palmbacher Geschichte und über die Waldenser zu finden sind. Im Speicher der ehemaligen Waldenserschule wird zurzeit noch eine alte Lehrerwohnung "anno 1850" eingerichtet, diese soll noch dieses Jahr der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Die Vorsitzende des Vereins Badisches Schulmuseum Karlsruhe e. V. Frau Zimmermann bedankte sich ganz herzlich bei allen, die zum Gelingen der beiden Feste beigetragen haben. Diese Hilfsbereitschaft habe sie total überrascht. Auch hier nochmals ein besonderes DANKE an alle Helfer der örtlichen Vereine, die tatkräftig zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen hatten.  Ein Dank des Vorstandes ging auch an den Heimatverein Stupferich für das schöne Schulbild von längst vergangener Zeit und an das Knielinger Heimatmuseum.

Frau Zimmermann war auch überwältigt von den vielen, sehr schönen alten Raritäten, die sie zum Teil schon während der Aufbauzeit für das Museum von Palmbacher Bürgerinnen und Bürgern erhalten hat.
Wer das Museum unterstützen und Mitglied beim Verein Badisches Schulmuseum e.V. werden will, findet das Beitrittsformular bei www.badisches-schulmuseum.de .

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Gemeinsam - statt einsam mit (Brust) - Krebs                                  

Krebs Selbsthilfegruppe Bergdörfer

Die Selbsthilfegruppe der Karlsruher Bergdörfer und Umgebung sucht Gleichgesinnte zum:

gemeinsamen Kaffee/ Tee trinken,            

zuhören, reden, weinen, lachen, singen,

malen, basteln, stricken, tanzen, spazieren gehen,

wandern, schwimmen, Wassergymnastik,

Nordic Walking, Ausflüge und vieles mehr……   

Wann: jeden 2. und 4. Montag des Monats (am 2. Montag im Monat um 11.00 Uhr und am 4. Montag im Monat um 19.30 Uhr)

Wo: In der Evangelischen Kirche KA - Stupferich, Rebgärtenstr. 27, 76228 Karlsruhe - Stupferich                           

Kontakt: Susan Mak-Muss, KA – Stupferich, Tel.: 0721 – 46 71 22 71, Mobil: 0157 – 56 34 27 38, Mail: gemeinsam.mit.brustkrebs@gmail.

Kontakt: Martina Vogt, KA – Palmbach, Tel.: 0721 – 94 53 123, Mobil: 0175 – 49 87 83 7, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!                                         

Habt Mut und meldet Euch bei uns!

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Rathaus Grünwettersbach Beratungen und Beschlüsse des Ortschaftsrates Wettersbach

Der Ortschaftsrat hat bei seiner Sitzung am 15.07.2014 folgendes beraten und beschlossen:

1. Letzte Sitzung des Ortschafts­ra­tes in der abgelau­­fe­­nen Legis­la­tur­­pe­ri­o­de

2. Konsti­tu­ie­rende Sitzung des Wetter­s­­ba­cher Ortschafts­ra­tes


Letzte Sitzung des Ortschafts­ra­tes in der abgelau­­fe­­nen Legis­la­tur­­pe­ri­o­de

Am vergan­­ge­­nen Dienstag trat der Ortschafts­rat in seiner bisherigen Zusam­­men­­set­­zung das letzte Mal zusammen. Die beiden letzten Tages­­ord­­nungs­­­punkte waren das Feststel­len des Nicht­vor­­­lie­­gens von Hinde­rungs­grün­den für den Eintritt der neu gewählten Ortschafts­rats­­mit­glie­­der und die Verab­­schie­­dung der ausschei­­den­­den Ortschafts­räte und der ausschei­­den­­den Ortschafts­rä­tin.
Beim ersten Tages­­ord­­nungs­­­punkt lagen keine Hinde­rungs­gründe der neu gewählten Ortschafts­rä­tin­nen und Ortschafts­räte vor.
Ortsvor­­s­te­her Rainer Frank verab­­schie­­dete 5 der 16 Ortschafts­rä­tin­nen und Ortschafts­räte aus dem Gremium. Er nahm dabei die Gelegen­heit wahr, das kommu­nal­­po­­li­ti­­sche Wirken des Gremiums in den vergan­­ge­­nen 5 Jahren zu würdigen und nochmals zu reflek­tie­ren. Er sprach von arbeits­rei­chen Sitzungen, die mit einem enormen Zeitauf­wand für jedes einzelne Ortschafts­rats­­mit­­glied verbunden sind und ein hohes Maß an ehren­­am­t­­li­chem Engagement erfordern. In 49 Sitzungen wurden 232 Tages­­ord­­nungs­­­punkte behandelt. Es sei immer um das beste Ergebnis für die beiden Stadt­tei­le Grünwet­ter­s­­bach und Palmbach gerungen worden. Gerade dadurch würde sich eine ortsnahe Kommu­nal­­po­­li­tik auszeich­­nen, mit dem Ziel, für die beiden Stadt­tei­le Grünwet­ter­s­­bach und Palmbach an der Sache orien­tierte, praxi­­staug­­li­che und zielo­ri­en­tierte Lösungen zu finden.
Als Themenschwer­­punkte der vergan­­ge­­nen Legis­la­tur­­pe­ri­ode nannte er beispiel­haft das FNP-Verfahren Windkraft­an­la­­gen. Neben dem Ausbau und der Sanierung einer Reihe inner­ört­li­cher Straßen und Wege wurde die Kinder­ta­­ge­s­stätte St. Thomas aus- und umgebaut und für den Kultur­treff neue Räumlich­kei­ten geschaffen. Für das ehemalige Hallenbad wurde ein Nutzungs­­­kon­­zept erarbeitet und dem ASV Grünwet­ter­s­­bach zum Umbau in eine Sporthalle übereignet. In der ehemaligen Walden­ser­­schu­le in Palmbach zieht demnächst das Badische Schul­mu­­seum ein und in einem breit angeleg­ten Bürger­be­tei­­li­­gungs­­pro­­zess wurde ein Rahmenplan für die Höhen­stadt­­­teile mit ganz spezi­­fi­­schen Lupen für die beiden Stadtteile Grünwet­ter­s­­bach und Palmbach erarbeitet.

Mit Mut zur Verant­wor­tung habe sich der Ortschafts­rat in den vergan­­ge­­nen 5 Jahren den Heraus­­for­­de­run­­gen gestellt und Entschei­­dun­­gen getroffen, die zum Wohle der Stadtteile und ihrer Bürge­rin­nen und Bürger beige­tra­­gen haben. Dafür sprach er den Damen und Herren des Ortschafts­ra­tes ein herzliches Wort des Dankes aus, für das große Engagement, für ihren Erfah­rungs­­schatz, den sie in die Arbeit einge­­bracht haben, für die zahlrei­chen Ideen sowie für eine stets konstruk­tive und zielo­ri­en­tierte Zusam­­men­ar­­beit zwischen Ortsver­­wal­tung und Ortschafts­rat. Besonders würdigte er die Arbeit der Ortschafts­rä­tin­nen und Ortschafts­räte, die in der kommenden Legis­la­tur­­pe­ri­ode dem Gremium nicht mehr angehören.
Ausge­­schie­­den ist Frau Ortschafts­rä­tin Annette Beese, die 5 Jahre in diesem Gremium tätig war. Nach ebenfalls 5-jähriger Ortschafts­rat­stä­tig­keit verlässt das Gremium Frau Ortschafts­rä­tin Silke Noviello. Herr Ortschafts­rat Jochen Kappler war bereits in der Legis­la­tur­­pe­ri­o­de zuvor im Gremium tätig. 2012 rückte er als Ortschafts­rats­­mit­­glied nach. Er verlässt nun erneut das Gremium. 2 Legis­la­tur­­pe­ri­o­den und somit 10 Jahre gestaltete die ausge­­schie­­dene Ortschafts­rä­tin, Beate Tron, die Zukunft der beiden Stadtteile mit.
Das längste Mandat dieses Perso­­nen­­krei­­ses hatte Ortschafts­rat Horst Weiland inne, der dem Gremium über 30 Jahre lang angehörte. Mit seinem Ausschei­­den gehe in Wetter­s­­bach eine Ära zu Ende, meinte Ortsvor­­s­te­her Rainer Frank in seiner Laudatio.

Als kleine Anerken­­nung überreichte der Ortsvor­­s­te­her den Ausge­­schie­­de­­nen ein Präsent der Ortsver­­wal­tung.

Drei Ortschafts­rä­tin­nen und Ortschafts­räte erhielten ein Verdien­st­ab­­zei­chen des Städte­ta­ges Baden-Württem­berg. Frau Ortschafts­rä­tin Marija Berger und Herrn Ortschafts­rat Tilman Pfannkuch wurden für 20-jährige Mitglie­d­­schaft im Ortschafts­rat geehrt. Für ihr ehren­­am­t­­li­ches Engagement erhielten sie das Verdien­st­ab­­zei­chen in Silber. Auch der ausschei­­den­de Ortschafts­rat Horst Weiland erhielt für sein 30-jähriges Engagement im Gremium des Ortschafts­ra­tes die Verdienst­na­­del vom Städtetag Baden-Württem­berg in Gold.

Konsti­tu­ie­rende Sitzung des Wetter­s­­ba­cher Ortschafts­ra­tes

Zu Beginn der Sitzung verpflich­tete Ortsvor­­s­te­her Rainer Frank die neu- und wieder­ge­wähl­ten Mitglieder des Ortschafts­ra­tes. Dieser setzt sich in der kommenden Legis­la­tur­­pe­ri­ode folgen­­der­ma­ßen zusammen:

Frau Ortschafts­rä­tin Marija Berger (SPD), Herr Ortschafts­rat Matthias Bessler (FDP), Herr Ortschafts­rat Hans Bollian (CDU/FW), Herr Ortschafts­rat Marcus Brenk (CDU/FW), Herr Ortschafts­rat Peter Fehst (SPD), Herr Ortschafts­rat Peter Freiburger (CDU/FW), Herr Ortschafts­rat Peter Hepperle (SPD), Frau Ortschafts­rä­tin Sieglinde Hock (SPD), Herr Ortschafts­rat Otmar John (CDU/FW), Herr Ortschafts­rat Roland Jourdan (CDU/FW), Frau Ortschafts­rä­tin Marianne Mußgnug (CDU/FW), Herr Ortschafts­rat Dr. Gerhard Overhoff (BFW), Herr Ortschafts­rat Tilman Pfannkuch (CDU/FW), Herr Ortschafts­rat Nils Reinhardt (FDP), Frau Ortschafts­rä­tin Ursula Seliger (BFW), Herr Ortschafts­rat Hartmut Stech (BFW).

Die erste Aufgabe des neu gewählten Gremiums bestand darin, für die kommenden 5 Jahre einen Ortsvor­­s­te­her zu benennen. Da der amtierende Ortsvor­­s­te­her Frank erneut für das Amt kandi­­dierte, gab er die Sitzungs­­lei­tung wegen Befan­­gen­heit an den ratsäl­tes­ten Ortschafts­rat, Herrn Hans Bollian, ab. Der Ortsvor­­s­te­her wurde in seinem Amt bestätigt. Allerdings muss Rainer Frank noch offiziell vom Gemein­­de­rat der Stadt Karlsruhe gewählt werden, da das Votum des Ortschafts­ra­tes nur Vorschlag­s­cha­rak­ter hat. Auch die nächsten Tages­­ord­­nungs­­­punkte waren von Wahlen bestimmt. Hier ging es um die neuen Stell­­ver­­tre­ter des Ortsvor­­s­te­hers. Gewählt wurden für diese neue Legis­la­tur­­pe­ri­ode zum 1. Ortsvor­­s­te­her-Stell­­ver­­tre­ter, Herr Ortschafts­rat Tilman Pfannkuch, CDU/FW und zum 2. Ortsvor­­s­te­her-Stell­­ver­­tre­ter, Herr Ortschafts­rat Peter Hepperle, SPD. Alle beide müssen ebenfalls noch durch den Gemein­­de­rat der Stadt Karlsruhe bestätigt werden. Ein Antrag der BFW-Ortschafts­rats­frak­tion, einen 3. Ortsvor­­s­te­her-Stell­­ver­­tre­ter zu benennen wurde mehrheit­­lich abgelehnt.

Des Weiteren bedürfen der Bestä­ti­gung, die gewählten Mitglieder des Ortschafts­ra­tes Wetter­s­­bach als Vertreter der Stadt in der Verbands­­ver­­­sam­m­­lung für die Wasser­­ver­­­sor­­gung des Hügel­lan­des zwischen Alb und Pfinz, Ortsvor­­s­te­her Rainer Frank, Ortschafts­rat Hans Bollian (CDU/FW), Ortschafts­rat Peter Hepperle (SPD) und Ortschafts­rat Hartmut Stech (BFW).

Als Vertreter in den städti­schen Gutach­ter­aus­­schuss wurde Ortschafts­rat Hans Bollian (CDU/FW) und sein Stell­­ver­­tre­ter Peter Hepperle (SPD) entsandt und in den Umlegungs­­aus­­schuss, Ortschafts­rat Hans Bollian, CDU/FW, Ortschafts­rat Marcus Brenk, CDU/FW, Ortschafts­rat Peter Fehst, SPD und Ortschafts­rä­tin Ursula Seliger, BFW.

Zur Teilnahme als sachkun­­dige Einwohner im Ortschafts­rat Wetter­s­­bach in gemein­derät­li­chen Ausschüs­sen zur Beratung schuli­­scher Belange wurden Marianne Mußgnug, CDU/FW, Peter Hepperle, SPD und Germann Scherrer vorge­schla­­gen.

Nach dem Willen des Ortschafts­ra­tes werden dem Gemein­­de­rat die Vertreter für die gemein­derät­li­chen Ausschüsse für den Vermit­t­­lungs­­aus­­schuss erst vorge­schla­­gen, wenn es hierfür einen konkreten Bedarf gibt. Festgelegt hat der Ortschafts­rat in seiner ersten Sitzung ebenfalls, dass tradi­tio­­nell ein beschlie­ßen­der Ausschuss für Planung, Bauwesen und Umwelt­­schutz gebildet wird, dem folgende Ortschafts­rä­tin­nen und Ortschafts­rä­te angehören: Hans Bollian (CDU/FW), Peter Freibur­ger (CDU/FW), Roland Jourdan (CDU/FW), Peter Fehst (SPD), Marija Berger (SPD), Ursula Seliger (BFW), Hartmut Stech (BFW), Nils Reinhardt (FDP).

Des Weiteren wurde ein beschlie­ßen­der Ausschuss für Finanzen, Verwaltung und Wirtschaft gebildet, dem in der kommenden Legis­la­tur­­pe­ri­ode folgende Mitglie­der angehören: Marianne Mußgnug (CDU/FW), Otmar John (CDU/FW), Marcus Brenk (CDU/FW), Peter Hepperle (SPD), Sieglinde Hock (SPD), Dr. Gerhard Overhoff (BFW), Matthias Bessler (FDP).

Als Pfleger für den Stadt­­­teil­frie­d­hof Grünwet­ter­s­­bach, wurden Ortschafts­rat Hans Bollian (CDU/FW) und Ortschafts­rä­tin Sieglinde Hock (SPD); für den Stadt­­­teil­frie­d­hof Palmbach, Ortschafts­rä­tin Marija Berger (SPD) und Beate Tron bestellt.

Als Frakti­­ons­vor­­­sit­­zende der im Ortschafts­rat vertre­te­­nen Parteien mit Frakti­­ons­­sta­tus wurden von diesen benannt: Ortschafts­rat Tilman Pfannkuch, (CDU/FW), Ortschafts­rat Peter Hepperle, (SPD), Ortschafts­rä­tin Ursula Seliger (BFW) und Ortschafts­rat Nils Reinhardt, (FDP).

Nach den formellen Beschlüs­sen hat das Gremium mit der Beratung über einen inter­frak­tio­­nel­len Antrag der CDU/FW, SPD und FDP zur Verkehrs­­­be­ru­hi­­gung der Ortsdurch­­fahrt von Grünwet­ter­­bach und Palmbach seine ortschafts­rät­li­chen Tätig­kei­ten aufge­nom­­men. Dabei geht es um die Aufrecht­er­hal­tung der im Zuge der Baustel­len­re­­ge­­lung auf der A5 festge­leg­ten verkehrs­­­si­chern­­den Maßnahmen. Konkret soll die Tempo-30-Regelung in den Ortsdurch­­fahr­ten Grünwet­ter­s­­bach und Palmbach sowie das einge­schränk­te Halte­­ver­­­bot beibe­hal­ten werden. Ebenfalls wird im Antrag gefordert, dass die elektro­­ni­­sche Geschwin­­dig­keits­über­wa­chung beibe­hal­ten wird. Ergänzend wurde in der Diskussion angeregt, in der nächsten Ortschafts­rats­­sit­­zung nach der Sommer­­pau­se dem Gremium den Lärmak­ti­­ons­­plan der Stadt Karlsruhe vorzu­s­tel­len. Mit dieser Ergänzung wurde der Antrag einstimmig beschlos­­sen.


Ratsdokumente Hier können zur jeweiligen Sitzung die Ratsdo­­ku­­men­te  im pdf-Format eingesehen werden eingesehen werden.

Quelle: Wettersbacher Anzeiger und www.karlsruhe-wettersbach.de

 
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Ortsverwaltung WettersbachBeratungen und Beschlüsse des Ortschaftsrates Wettersbach

Der Ortschaftsrat hat in seiner Sitzung am 24.06.2014 folgendes beraten und beschlossen:

TOP 1 - Krimi­nal­­sta­tis­tik 2013 des Polizei­re­viers Karlsruhe - Durlach für die Stadt­tei­le Grünwet­ter­s­­bach und Palmbach

TOP 2 - Sport- und Grünan­la­gen um die Heinz-Barth-Schule
Antrag der CDU-FW-Ortschafts­rats­frak­tion Wetter­s­­bach



TOP 1 - Krimi­nal­­sta­tis­tik 2013 des Polizei­re­viers Karlsruhe - Durlach für die Stadt­tei­le Grünwet­ter­s­­bach und Palmbach

In der letzten Sitzung wurde dem Ortschafts­rat die Krimi­nal­­sta­tis­tik für Grünwet­ter­s­­bach und Palmbach vorgelegt. Von einem positiven Trend in Wetter­s­­bach hinsicht­­lich der Straftaten konnte der Leiter des Polizei­re­viers Durlach, Herr Karlheinz Lachstäd­ter berichten. Insgesamt gingen die Straftaten in beiden Stadt­­tei­len im vergan­­ge­­nen Jahr um 35,6 Prozent zurück. In der Gesam­t­­stadt Karlsruhe nahmen sie im gleichen Zeitraum um 9,7 Prozent zu. Bedau­er­­lich ist allerdings auch in Wetter­s­­bach eine deutliche Zunahme bei den Wohnungs­­ein­brü­chen. Im vergan­­ge­­nen Jahr wurde die Polizei zu 16 Wohnungs­­ein­brü­chen gerufen, das waren sieben mehr als noch im Jahre 2012. Im Vergleich zu anderen Stadt­­tei­len sei dies zwar zahlen­mä­ßig noch relativ wenig, trotzdem gäbe es in diesem Bereich nichts schön zu reden, so der Leiter des Polizei­re­viers weiter. Es sei nichts schlimmer, als wenn Fremde in die Privat­sphäre der Opfer eintreten. Viele Opfer wären deshalb lange Zeit trauma­ti­­siert.

Mit einer deutlich­ren und stärkeren polizei­­li­chen Präsenz und zielge­rich­te­ten Strei­­fen­fahr­ten will man diesem Problem begegnen. Weiterhin müssten auch die Wohnungs­­ei­­gen­tü­mer selbst alle von der Polizei empfoh­­le­­nen Vorsichts­maß­nah­men tätigen, um Wohnungs­­ein­brü­che zu verhindern. Auch eine wachsame Nachbar­­schaft sei ein provates Mittel zur Verhin­­de­rung dieser Straftaten.
 
In der anschlie­ßen­den ortschafts­rät­li­chen Diskus­sion ging es insbe­­son­­dere auch um die Aufklä­rungs­quote von diesen Straftaten, sowie die Zeitver­zö­ge­rung der Polizei zwischen Alarmie­rung und Eintreffen am Tatort. Die Aufklä­rungs­quote bei den Wohnungs­­ein­brü­chen sei leider sehr niedrig und liege im einstel­­li­­gen Bereich, so die Antwort der Polizei. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Immer wieder sind es inter­na­tio­nale Banden, die ihr Unwesen entlang der Wohnge­­biete in Autobahn­nähe treiben und gezielte Streifzüge durch abgelegene Wohnquar­tie­re unter­­neh­­men. Die Tatzeiten liefen vermehrt zwischen 8.00 Uhr und 20.00 Uhr. Nach einem "schnel­len" Einbruch, sind die Täter dann in Autobahn­nähe auch schnell wieder weg. Die angespro­che­­nen zu langen Ausrück­zei­ten, verwies der Leiter des Polizei­re­viers Durlach in das "Reich der Fabel". Durch ein gut funktio­­nie­ren­­des Einsatz­leit­­sys­tem sei gewähr­leis­tet, dass die Polizei spätestens nach 15 Minuten vor Ort ist. Positiv heraus­­ge­­stellt wurde in der ortschafts­rät­li­chen Diskussion der Rückgang der Straftaten insgesamt, von der Körper­ver­­let­­zung bis zum Betrug. Dies könne letzt­en­d­­lich auch auf die Präsenz des Polizei­­pos­tens vor Ort zurück­ge­führt werden.
Zugesagt wurde vom Revier Durlach abschlie­ßend, die Polizei­prä­senz in den Nacht­­stun­­den zu erhöhen, da in den vergan­­ge­­nen Wochen und Monaten insbe­­son­­dere um das Heinz-Barth-Schulareal die Sachbe­schä­di­gun­gen und der Vanda­­lis­mus deutlich zunahmen.
Sodann nahm der Ortschafts­rat einstimmig die Krimi­nal­­sta­tis­tik 2013 für Grünwet­ter­s­­bach und Palmbach zur Kenntnis.

TOP 2 - Sport- und Grünan­la­gen um die Heinz-Barth-Schule
Antrag der CDU-FW-Ortschafts­rats­frak­tion Wetter­s­­bach

Im Antrag wird die Forderung erhoben, die Sport­an­la­­gen bzw. Sport­an­­ge­­bote auf dem Schul­ge­lände der Heinz-Barth-Schule zu überplanen und wieder herzu­rich­ten. Die Anlagen sollen auch für die Öffent­­lich­keit zugänglich gemacht werden. Außerdem soll der Lärmschutz­wall zur Errichtung eines Aussichts­­punk­tes bzw. Rastplat­­zes erschlos­­sen werden. Hiermit würde der nördliche Teil von Grünwet­ter­s­­bach eine Aufwertung, verbunden mit Förderung der Naher­ho­­lung und des Wohlfüh­lens in Wetter­s­­bach erfahren, lautet die Begründung des Antrages.

Die Sport­an­la­­gen um die Heinz-Barth-Schule sind zwischen­­zeit­­lich zwar in die Jahre gekommen, werden aber trotzdem jedes Jahr von der Heinz-Barth-Schule zur Ausrich­tung der Bundes­ju­­gen­d­­spiele benötigt. Dafür wird die Anlage auch regelmäßig durch eine Fachfirma gepflegt. Allerdings wird die Anlage in der jetzigen Dimension nicht mehr für den Schulsport gebraucht. In Absprache mit der Schule könnte somit die Anlage überplant werden, lautet die Antwort der Verwaltung. Der Antrag wurde daraufhin in den Bauaus­­schuss verwiesen, der über eine weitere Konzeption entschei­­den soll.

Ratsdokumente Hier können zur jeweiligen Sitzung die Ratsdo­­ku­­men­te  im pdf-Format eingesehen werden eingesehen werden.

Quelle: Wettersbacher Anzeiger und www.karlsruhe-wettersbach.de

 
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Das Badische Schulmuseum Karlsruhe zieht in die Waldenserschule ein

Einladung zum "Tag der Offenen Tür" am Samstag, 11. Oktober 2014 von 13.00 bis 17.00 Uhr

Rahmenprogramm zur Eröffnung:

13.00 Uhr Tanz in historischen Gewändern des 18. und 19. Jahrhundert, Gäste: Mädchengruppe des Heimatvereins Stupferich,

13.30 Uhr historischer Unterricht mit Frl. Lehrerin

14.00 Uhr Führungen durch das Museum

musikalische Unterhaltung bei Kaffee und Kuchen, Getränke zu moderaten Preisen.

Eine Kuchenspende ist gerne willkommen.

Der Verein Badisches Schulmuseum Karlsruhe e.V. lädt recht herzlich zum Tag der offenen Tür ein und freut sich auf Ihren Besuch.


 Badisches Schulmuseum Karlsruhe - PalmbachIm Sommer 2014 zog das Badische Schulmuseum Karlsruhe in die Waldenserschule im Karlsruher Stadtteil Palmbach ein. Es wird vom Verein Badisches Schulmuseum Karlsruhe e.V. betrieben.

Das Museum zeigt auf drei Stockwerken für Jung und Alt Sammlungen im Bereich Lern- und Arbeitsmittel, Tierpräparate und Technik. Im Speicher der ehemaligen Waldenserschule wird zurzeit noch eine alte Lehrerwohnung "anno 1850" eingerichtet. Außerdem wird durch "Fräulein Lehrerin" eine historische Unterrichtsstunde angeboten. Neben den zu sehenden Exponaten aus früheren Jahrzehnten wie Schulmützen, technischen Geräten oder alten Lehrmitteln, kann Schulgeschichte auch durch zahlreiche Aktivitäten erlebt werden.Badisches Schulmuseum Karlsruhe - Palmbach Im Museum werden auch Ausstellungsstücke und Bilder aus der Palmbacher Schulzeit gezeigt.

Wenn ich im Schulhof sitze, darfst Du mich besuchen. Das Museum ist offen. 
Zur Überraschung der Museumsplaner konnte im Erdgeschoß-Klassenzimmer ein schönes altes Wandgemälde wieder freigelegt werden. Das aus dem Jahre 1929 stammende Gemälde des Malers Hans Fischer-Schuppach könnte den Titel "Deutsche Märchen in Palmbach" getragen haben. Auf dem Bild sind alle deutschen Märchen aufgezeigt. Bei alle menschlichen Figuren im Bild wurden Palmbacher Schüler von Klasse 3 bis Klasse 8 verewigt. Die Schüler mussten einzeln dem Künstler Modell stehen und wurden in die Märchenwelt eingefügt. Das Gemälde soll nun wieder restauriert werden.

 

Hier noch eine Suchmeldung des Schulmuseums:

Vom Schulmuseum werden für die alte Lehrerwohnung anno 1900 im Museum noch Einrichtungsgegenstände von früher gesucht. Für das Museum sind natürlich auch alle alten Schulgegenstände (Bilder, Schulzeug, Einrichtungsgegenstände) interessant. Außerdem werden Erinnerungen aus der Palmbacher Schulzeit gesucht.

Kontakt Schulmuseum: Frau Trudel Zimmermann, Tel. 07255 - 76 83 360,  Handy: 0177 – 77 25 500, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Neue Anschrift: Badisches Schulmuseum Karlsruhe, Waldenserschule Palmbach, Henri-Arnaud-Straße 7, 76228 Karlsruhe

Weiterlesen: Badisches Schulmuseum Karlsruhe eröffnet in Palmbach

 
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Amtliches Endergebnis zur Wahl des Ortschaftsrates Wettersbach

Endergebnis Ortschaftsrat Wettersbach 2014

Hier finden Sie alle Wahlergebnisse der Kommunalwahlen 2014

 

 
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Ortsverwaltung WettersbachBeratungen und Beschlüsse des Ortschaftsrates Wettersbach

Der Ortschaftsrat hat in seiner Sitzung am 29.04.2014 folgendes beraten und beschlossen:

TOP 1 - Jugend­­ar­­beit in Wetter­s­­bach
TOP 2 - Erfas­­sungs­bö­gen für die gesplit­te­te Abwas­­ser­­ge­bühr, Antrag der SPD - Ortschafts­rats­frak­tion
TOP 3 - Anlegen und Befestigen von Parkplät­zen gegenüber der Sporthalle Wetter­s­­bach, Antrag der CDU-FW-Ortschafts­rats­frak­tion
TOP 4 - Aufstel­­lung von Fahrrad­stän­dern an Bushal­te­s­tel­len, Antrag der CDU-FW-Ortschafts­rats­frak­tion
TOP 5 - Einrich­tung einer Carsharing-Station in Wetter­s­­bach, Antrag der CDU/FW-Ortschafts­rats­frak­tion


TOP 1 - Jugend­­ar­­beit in Wetter­s­­bach

Zu diesem Tages­­ord­­nungs­­­punkt waren auch alle inter­es­­sier­ten Jugend­­­li­chen eingeladen um ihre Belange den Mitglie­­dern des Ortschafts­ra­tes vorzu­tra­­gen. Zuvor wurde in einem langen Betei­­li­­gungs­­pro­­zess der Bedarf für ein offenes Jugend­­an­­ge­­bot in Wetter­s­­bach in Zusam­­men­ar­­beit mit dem Stadt­­ju­­gen­d­aus­­schuss erarbeitet. Hierzu fanden vorab zahlreiche Interviews mit den Jugend­­­li­chen in den beiden Stadt­­tei­len Grünwet­ter­s­­bach und Palmbach statt. Weiter­­ge­hend wurde eine Frage­­bo­­gen­ak­tion in den weiter­füh­ren­den Schulen und bei den örtlichen Vereinen durch­ge­führt. Die daraus gewonnenen Erkennt­­nisse mündeten in ein Jugend­­­fo­rum im November 2013. In diesem Jugend­­­fo­rum erarbei­te­ten und formu­­lier­ten die Jugend­­­li­chen ihre Anregungen und Verän­de­rungs­wün­sche. Die Ergeb­nis­se wurden dem Ortschafts­rat nun von Vertretern des Stadt­­ju­­gen­d­aus­­schus­­ses vorge­­stellt. Überra­­schend sei dabei gewesen, dass über 35 Prozent der befragten Jugend­­­li­chen vor allem die Natur in ihrer Heimat­­ge­­meinde besonders schätzen. Ebenfalls sehr positiv bewertet wurde das sehr gute Vereins- und Freizeit­an­­ge­­bot. Hingegen bemängelte man das hohe Verkehrs­­auf­­kom­­men, die schlechten Busver­­­bin­­dun­­gen und fehlende Jugend­räume. Dies wurde von den anwesen­den Jugend­­­li­chen in ihren Wortbei­trä­gen auch nochmals bestätigt.
In der anschlie­ßen­den Diskussion mit dem ortschafts­rät­li­chen Gremium wurde den Jugend­­­li­chen zugesi­chert, die Anregungen wohlwol­lend weiter zu begleiten. Ebenfalls unter­stützt der Ortschafts­rat den Vorschlag der Verwaltung, in der ehema­li­gen Walden­ser­­schule im Stadtteil Palmbach Räume für die Jugend­­­li­chen zur Verfügung zu stellen. Dort gäbe es eine ideale Infra­struk­tur und dadurch könnte man schnell für die Jugend­­­li­chen etwas auf die Beine stellen. Die Ortsver­­wal­tung wird zusammen mit inter­es­­sier­ten Jugend­­­li­chen Lösungs­mög­lich­kei­ten erarbeiten.

TOP 2 - Erfas­­sungs­bö­gen für die gesplit­te­te Abwas­­ser­­ge­bühr

Antrag der SPD - Ortschafts­rats­frak­tion
Gefordert wird im Antrag, das kompli­­zierte Verfahren für die gesplit­tete Abwas­­ser­­ge­bühr der Öffent­­lich­keit nochmals ausführ­lich vorzu­s­tel­len. Diesem Anliegen kam ein Vertreter des Tiefbau­am­tes in der Sitzung gerne nach. Um die Kosten für Abwas­­ser­­be­­sei­ti­­gung möglichst verur­sa­cher­­ge­recht zu verteilen, werden in Karlsruhe seit 01.01.2008 bei Grund­stücken, die größer sind als 1.000 m² befes­tig­ter und an die öffent­­li­chen Abwas­­ser­an­la­­gen angeschlos­­se­­ner Flächen die Entwäs­se­rungs­­­ge­büh­ren für Schmutz­­was­­ser und Nieder­­schlags­­was­­ser getrennt erhoben, hieß es in seinen Ausfüh­run­gen. Bedingt durch eine verän­der­te Rechts­spre­chung in Baden-Württem­berg hat der Gemein­­de­rat der Stadt Karlsruhe den Beschluss gefasst, ab 01.01.2015 für alle Grund­stücke, unabhängig von der Größe, die Abwas­­ser­­ge­büh­ren für die Kosten­an­­tei­le Schmutz­­was­­ser und Nieder­­schlags­­was­­ser getrennt abzurech­­nen.
Die Schmutz­­was­­ser­­ge­bühr berechnet sich wie bisher nach dem Frisch­­was­­ser­­ver­­­brauch in Euro/m³, allerdings verringert um die Kosten­an­­teile für die Nieder­­schlags­­was­­ser­­be­­sei­ti­­gung. Die Nieder­­schlags­­was­­ser­­ge­bühr für die abzulei­ten­de Regen­­was­­ser­­menge berechnet sich nach der Größe der bebauten und befes­tig­ten Flächen, von denen Nieder­­schlags­­was­­ser in die öffent­li­che Abwas­­ser­an­lage gelangt, in Euro/m² und Jahr. Diese Art der Abrechung sei wesentlich gerechter, hieß es in den weiteren Ausfüh­run­gen. Die Gebüh­ren­pflich­ti­­gen sollen dadurch möglichst genau nur die Leistung bezahlen, die sie auch in Anspruch nehmen. Insgesamt würden damit keine zusätz­li­chen Gebühren erhoben, sondern die bestehende Abwas­­ser­­ge­bühr gerechter aufgeteilt. Die Stadt Karlsruhe erziele durch die Einführung der gesplit­te­ten Abwas­­ser­­ge­bühr auch keine Mehrein­­nah­­men. Bezüglich der Höhe der neuen Abwas­­ser­­ge­bühr könne man davon ausgehen, dass für Grund­stücke mit hohem Frisch­­was­­ser­­ver­­­brauch und wenig versie­­gel­ter Fläche, künftig niedrigere Gebühren fällig werden. Im umgekehr­ten Fall ergebe sich eher eine Mehrbe­las­tung.
In der anschlie­ßen­den Diskussion wurde die teilweise mangelnde Trans­pa­renz dieses doch kompli­­zier­ten Verfahrens bemängelt, wie Fragen über die Reduzie­rungs­mög­lich­kei­ten von Versie­­ge­­lungs­flä­chen aufge­wor­­fen. Gebühren können beispiels­­wei­se eingespart werden durch ökologisch wirkende Maßnahmen, wie Schaffung von wasser­­durch­läs­si­gen Boden­be­lä­gen, Gründächer oder Versi­cke­rungs­­an­la­­gen. Derartige Maßnahmen zur Gebüh­ren­sen­­kung können jederzeit nachge­­mel­­det werden. Ebenfalls steht das Tiefbau­amt jederzeit für weitere Auskünfte zur Verfügung. Schwierig sei die Antwort auf die Frage, bis wann alle Ergeb­nis­bö­gen ausge­wer­tet sind. Diese Aufgabe hat das Tiefbauamt an ein externes Fachbüro übertragen. Sollten alle Daten im Oktober diesen Jahres ausge­wer­tet sein, könnte eine neue Gebüh­ren­kal­­ku­la­tion im November / Dezember 2014, für die Jahre 2015 und 2016 erfolgen.

TOP 3 - Anlegen und Befestigen von Parkplät­zen gegenüber der Sporthalle Wetter­s­­bach

Antrag der CDU-FW-Ortschafts­rats­frak­tion
Da der Parkstrei­­fen nur provi­­so­risch angelegt ist, macht er einen besonders ungepfleg­ten Eindruck, heißt es in der Begründung des Antrages. Ebenfalls sei mit der Fertig­s­tel­­lung der ASV Tisch­ten­­nis­halle in diesem Bereich ein erhöhter Parkplatz­­be­darf notwendig. Seitens der Ortsver­­wal­tung ist das Thema bereits aufge­­grif­­fen, heißt es in der Antwort. Haushalts­­mit­tel für die Befes­ti­­gung der Parkplätze sind ebenfalls beantragt. Die Ausführung soll nach Fertig­s­tel­­lung der Sport­hal­le erfolgen.

TOP 4 - Aufstel­­lung von Fahrrad­stän­dern an Bushal­te­s­tel­len

Antrag der CDU-FW-Ortschafts­rats­frak­tion
Im Bereich der örtlichen Bushal­te­s­tel­len sollen kleine Fahrrad­stän­der aufge­­stellt werden. Begründet wird der Antrag damit, dass in den letzten Jahren immer mehr Fahrgäste mit dem Fahrrad zur Bushal­te­­stelle kommen und ihr Fahrrad an einem Verkehrs­­­schild abstellen, um es gegen Diebstahl zu sichern. Es würden Fahrrad­stän­der für ca. drei Fahrräder ausreichen, wobei nur eine Fahrtrich­tung auszu­­stat­ten sei. Seitens der Ortsver­­wal­tung wird angeregt, versuchs­­weise zwei oder drei Bushal­te­s­tel­len mit Fahrrad­stän­dern auszu­­stat­ten. Die Auswahl möglicher Standorte kann im Rahmen einer nächsten Bauaus­­schuss­­sit­­zung erfolgen. Alle Nutze­rin­­nen und Nutzer sind gerne eingeladen, Vorschläge bei der Ortsver­­wal­tung einzu­rei­chen, welche Bushal­te­s­tel­len besonders für diesen Versuch geeignet sind.

TOP 5 - Einrich­tung einer Carsharing-Station in Wetter­s­­bach

Antrag der CDU/FW-Ortschafts­rats­frak­tion
Nach dem vorlie­­gen­­den Antrag soll ein Konzept entwi­ckelt werden, damit Bürge­rin­nen und Bürger der Höhen­stadt­­­tei­le eine Carsharing-Station gemeinsam nutzen können. Der derzeitige Fahrzeug­­be­­stand von 550 Stadt­­­mo­­bil­fahr­­zeu­­gen soll nun im Frühjahr um 50 weitere Fahrzeuge aufge­­stockt werden. Davon sollen auch die Bürge­rin­nen und Bürger der Höhen­stadt­­­teile mit einer neuen Carsharing-Station profi­tie­ren. Seitens der Antrags­s­tel­­ler sei dieser Bedarf vorhanden.
Die Ortsver­­wal­tung hat diesbe­züg­lich schon mehrere Gespräche mit der Firma Stadtmobil Carsharing geführt. Allerdings sieht das Unter­­neh­­men derzeit keine Möglich­keit, in den Höhen­stadt­­tei­len eine Carsharing-Station einzu­rich­ten und diese wirtschaft­­lich zu betreiben. Selbst eine kosten­lo­se Bereit­s­tel­­lung von Parkflä­chen würde die grund­sätz­li­che Haltung nicht ändern. Aus der Mitte des Ortschafts­ra­tes wird in der anschlie­ßen­den Diskussion angeregt, den Geschäfts­füh­rer von Stadtmobil Carsharing zu einem gemein­sa­­men Gespräch einzuladen, an dem Lösungs­mög­lich­kei­ten für die Höhen­stadt­­­teile erarbei­tet werden.

Ratsdokumente Hier können zur jeweiligen Sitzung die Ratsdo­­ku­­men­te  im pdf-Format eingesehen werden eingesehen werden.

Quelle: Wettersbacher Anzeiger und www.karlsruhe-wettersbach.de

 

 
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Ein halbes Jahrhun­­dert Ausstel­­lung im Albert-Schneller-Museum

Die Ausstel­­lung im Albert-Schneller-Weg 8 ist am Sonntag, 11. Mai 2014 von 14.00 - 18.00 Uhr geöffnet.
 
50 Jahre Albert-Schneller-Museum - 50 Jahre Ausstel­­lung mit Kunst­­wer­ken aus einem breit gefächer­ten künst­le­ri­­schem Schaffen von Albert Schneller (1892 - 1970). In diesem halben Jahrhun­­dert war es zur Tradition geworden, dass die Ausstel­­lun­­gen am zweiten Sonntag im Mai und meist auch am Muttertag statt­fan­­den, so auch in diesem Jahr, am Sonntag, 11. Mai 2014, dem Muttertag.

Die Ausstel­­lun­­gen auf den zweiten Sonntag im Mai zu termi­­nie­ren geschah nicht willkür­lich, sondern orien­tierte sich zum Gedenken an den Geburtstag von Albert Schneller am 10. Mai.
Neben den bisher in den Ausstel­­lun­­gen gezeigten vielfäl­ti­gen Selbst­­bild­­nis­­sen, Dorfbil­­dern, den Landschaf­ten rund um Grünwet­ter­s­­bach, dem nahen Albtal und der nicht allzu entfernten Pfalz, liegt das Augenmerk auch wieder auf den von 1923 bis 1929 geschaf­­fe­­nen, eine große Farbkraft und Farbin­ten­­si­tät ausstrah­len­­den,, "Bauern­­bil­­dern": Bauern hinter Zugtieren und Pflug, in einer sie umgebenden Landschaft.

Dieser Schaf­­fens­­zeit schließen sich weitere Ölgemälde aus den Jahren 1930 bis 1932 an. Verschie­­dene Themen aufgrei­­fend, wandte Albert Schneller sich in den späteren Jahren der modernen Malerei zu. Neben allen in der Öltechnik gemalten Bildern findet sich auch eine Vielzahl feiner Aquarelle und Bleistift­­zeich­­nun­­gen in den Ausstel­­lungs­räu­men. Im Eingangs­­be­reich reihen sich vorwiegend klein­­for­­ma­tige Bilder, Aquarelle, Drucke und Zeich­­nun­­gen verschie­­de­­ner Motive und Themen, großteils aus der Hand von Heimdall aber auch vom jüngeren Tankred Schneller geschaffen.

Es entstanden eine Vielzahl expres­­sio­­nis­ti­­scher Feder­­zeich­­nun­­gen, Linol- und Holzschnitte sowie Kunst­­­map­­pen und das Buch "Der Maler Gottlob".

Albert Schneller, am 10. Mai 1892 in Jechtingen am Kaiser­­stuhl geboren, besuchte von 1913 - 1915 die Kunst­­­ge­wer­­be­­schule Karlsruhe und setzte dann sein Studium nach kriegs­­­be­­ding­ter Unter­­bre­chung an der Kunst­­a­ka­­de­­mie Karlsruhe bis 1925 fort.

1923 und 1924 stellte er zusammen mit Karl Brutzer im Kunst­­­ver­­ein Karlsruhe aus. Ferner hatte er seine Gemälde auf Ausstel­­lun­­gen in Mannheim, Baden-Baden, in Chicago und Padua.
 
Quelle: Text aus Wettersbacher Anzeiger, Foto: Roland Jourdan.

 
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Ortsverwaltung WettersbachBeratungen und Beschlüsse des Ortschaftsrates Wettersbach

Der Ortschaftsrat hat in seiner Sitzung am 11.03.2014 folgendes beraten und beschlossen:

TOP 1 - Blutspen­­der­eh­rung
TOP 2 - Vorstel­­lung Planung Waldspiel­­platz "Am Funkturm"
TOP 3 - Ganzta­­ge­s­­grun­d­­schule Wetter­s­­bach, Antrag der SPD-Ortschafts­rats­frak­tion
TOP 4 - Beschulung von Behin­­der­ten - inklusive Beschulung, Antrag der SPD-Ortschafts­rats­frak­tion
TOP 5 - Neues städti­sches Konzept zum Gehweg­par­ken, Antrag der CDU-FW-Ortschafts­rats­fra­tion
TOP 6 - Bauliche Verän­de­run­gen in der Ortsdurch­­fahrt Palmbach (Talstra­ße), Antrag der CDU-FW-Ortschafts­rats­frak­tion
TOP 7 - Verschmut­­zung der Feldwege allgemein - insbe­­son­­dere auf der Gemarkung Palmbach, Anfrage der CDU-FW-Ortschafts­rats­frak­tion
TOP 8 - Straßen­bau­maß­nah­men Südtan­gente 2014, hier: Auswir­­kun­­gen auf unseren ÖPNV und unseren Indivi­­dual­­ver­­kehr, Anfrage der SPD-Ortschafts­rats­frak­tion


TOP 1 - Blutspen­­der­eh­rung

Zu Beginn der Sitzung hat Ortsvor­­s­te­her Rainer Frank die ehrenvolle Aufgabe, Bürge­rin­nen und Bürger der beiden Stadtteile Grünwet­ter­s­­bach und Palmbach für 10, 25, 50 und 75-maliges Blut spenden zu ehren. Es gibt vielfäl­ti­ge und unter­­schie­d­­li­che Möglich­kei­ten, seinen Mitbür­ge­rin­nen und Mitbürgern zu helfen. Das Blutspen­­den, ist eine davon - und dazu noch eine ganz besonders wichtige, hieß es in seiner kleinen Laudatio. Das Engagement, das eigene Blut und dies gleich mehrfach zu spenden, besteht in besonderer Weise darin, selbstlos Hilfe für Unbekannte zu leisten. Es sei den Spende­rin­­nen und Spendern ein ganz besonderes Anliegen, Verant­wor­tungs­­­be­wusst­­sein für ihre Mitbür­ge­rin­nen und Mitbürger zu übernehmen und damit im wahrsten Sinne des Wortes Bürgersinn zu beweisen.
Blut spenden sei für alle Spende­rin­­nen und Spender eine Herzens- und Ehrensache, und ihr Handeln sei damit vorbild­haft. Dafür sprach er allen Blutspen­­de­rin­­nen und Blutspen­­dern, auch denen, die in der Sitzung nicht anwesend sein konnten, ein Herzliches Dankeschön für ihr Pflicht­ge­fühl und ihr Verant­wor­tungs­­­be­wusst­­sein aus, sich selbstlos für die Gesundheit und das Leben anderer einzu­­set­­zen. Ebenfalls galt sein Dank dem DRK Ortsver­ein für die Durch­füh­rung der Blutspen­­de­ak­tio­­nen in den beiden Stadt­­tei­len Grünwet­ter­s­­bach und Palmbach. In diesem Jahr erhielten die Blutspen­­den­eh­ren­na­­del in Gold für 10-maliges Spenden, Frau Melanie Kopon und Herr Matthias Bessler. Für 25-maliges Spenden wurden ausge­­zeich­­net, Frau Heidemarie Henkenhaf, Frau Karin Ginzky und Herr Herbert Schau­­fel­­ber­­ger. Für 50-maliges Blutspen­­den erhielt Frau Beate Kauffeld-Meder die Ehrennadel in Gold mit goldenem Lorbeer­­kranz und für 75-maliges Spenden erhielt eine besondere Auszeich­­nung Herr Rainer Groß.

TOP 2 - Vorstel­­lung Planung Waldspiel­­platz "Am Funkturm"

Dem Gremium wurde vom Planungs­büro Stadt und Natur (Freu­­den­­stadt) die Planungen für die Sanierung des Waldspiel­­plat­­zes unterhalb des Funktur­mes vorge­­stellt. Die dortigen Spiel­ge­räte befinden sich alter­s­­be­­dingt in einem schlechten Zustand und sind deshalb dringend auszut­au­­schen.
Vom Planungs­büro wurde nun in Zusam­­men­ar­­beit mit dem Liegen­­schaft­­samt, Abteilung Forst und der Ortsver­­wal­tung Wetter­s­­bach ein neues Konzept für diesen Spielplatz entwickelt. Die Planungs­­vor­­­ga­­ben beinhalten, alle Spiel­ge­räte nur aus Natur­pro­­duk­ten zu entwickeln. Dabei sollen neben den drei Kernbe­rei­chen "Kletter-, Schaukel- und Sandspiel­­be­reich" flankie­rende indivi­­du­el­le Spiel­­be­rei­che entstehen. Mit der Umsetzung soll im April/Mai diesen Jahres begonnen werden.
In der anschlie­ßen­den Diskussion wurde aus der Mitte des Gremiums angeregt, auch behin­­der­ten­­ge­rech­te Spiel­ge­räte mit in die Planung aufzu­­neh­­men. Ebenfalls soll weiter­­ge­hend überprüft werden, ob es nicht möglich ist, einen Rutsch­­be­reich im überplan­ten Spiel­­platz­­be­reich unter zu bringen. Mit der Zusage, dies zu überprüfen stimmte das Gremium dem Planent­wurf einstimmig zu.

TOP 3 - Ganzta­­ge­s­­grun­d­­schule Wetter­s­­bach, Antrag der SPD-Ortschafts­rats­frak­tion
 
Mit dem Antrag wird die Ortsver­­wal­tung beauftragt, in Zusam­­men­ar­­beit mit der Heinz-Barth-Schule, den Schul­fach­­be­hör­den sowie der Eltern­­schaft die Bedarfe und Möglich­kei­ten der Einrich­tung einer offenen Ganzta­­ge­s­­grun­d­­schule zu sondieren. Die gewon­ne­nen Erkennt­­nisse könnten dann in einen Grund­­satz­­be­­schluss einer solchen Schulart münden. Begründet wird der Antrag mit der Einigung des Kultus­­mi­­nis­te­ri­ums mit den kommunalen Spitzen­­ver­bän­den, wonach die Ganzta­­ge­s­­schu­le in offener wie gebundener Form in das Schul­­ge­­setz als Regel­­schule aufge­nom­­men und nicht mehr als Schul­­ver­­­such geführt wird. Ausführ­lich ging die Direktorin des Staat­­li­chen Schulamtes Karlsruhe, Frau Elisabeth Groß, auf die Rahmen­­be­­din­­gun­­gen für die Ganzta­­ge­s­­grun­d­­schule ein. Ein derartiger Antrag müsse auf jeden Fall gut vorbe­rei­tet sein. Dieser müsse vom Schul­trä­ger auf Basis des pädago­gi­­schen Konzeptes der Schule gestellt werden. Dafür sei eine Zustimmung der Schul­­kon­­fe­renz notwendig. Grund­sätz­lich gibt es zwei Formen der Ganztags­­schule, eine verbin­d­­li­che und eine Wahlform. Bei der verbin­d­­li­chen Form nehmen alle Schüler der Schule am Ganztags­­be­trieb teil, bei der Wahlform können Eltern und Schüler entschei­­den, ob sie am Ganztags­­be­trieb teilnehmen oder nicht. Das Ganztags­an­­ge­­bot könne je nach Wahl an drei oder an vier Tagen jeweils sieben oder acht Zeitstun­­den umfassen. Die Angebote der Ganztags­­schule seien grund­sätz­lich unent­­gel­t­­lich. Für das Mittages­­sen sowie zusätz­li­che Angebote, die über das Ganztags­an­­ge­­bot hinaus gehen, könne ein Entgelt verlangt werden.
Entschei­­dend für die Wirksam­keit ganztä­gi­gen Lernens sei die Rhyth­­mi­­sie­rung des Schultags. Mit Rhyth­­mi­­sie­rung sei die gleich­mä­ßige Verteilung und Verzahnung von Unter­richts­­pha­­sen und verbin­d­­li­chen Ganztags­an­­ge­­bo­ten, etwa Bewegungs- und Aktiv­­pau­­sen, Förderzeit für alle Schüle­rin­nen und Schüler sowie weitere Module gemeint. Die Schulen haben dabei viel Spielraum für die Ausge­­stal­tung ihres organi­sa­to­ri­­schen und pädago­gi­­schen Konzeptes. Die indivi­­du­elle Förderung jedes einzelnen Kindes soll dabei im Mittel­­punkt stehen. Die Schulen können den pädago­gi­­schen Gestal­tungs­­raum nutzen, um bei ihrem Konzept die jeweilige Situation vor Ort, die Belange ihrer Schüler und ihr Schul­pro­­fil zu berück­sich­ti­­gen. Die Betreu­ungs­­an­­ge­­bote in den Ganztags­­schu­len bis 16:00 Uhr pro Woche sei jedoch für viele berufs­tä­tige Eltern nicht ausrei­chend, ergänzte der Leiter des Schul- und Sportamtes der Stadt Karlsruhe, Joachim Frisch. Seiner Meinung nach ist es deshalb unabding­­bar, einen konkreten Bedarf genau zu ermitteln.
Nach Meinung des Schul­lei­ters der Heinz-Barth-Schule, Herrn Harald Scholz, sollte auf jeden Fall eine Konkur­renz­­si­tua­tion in den Grund­­schu­len der Höhen­stadt­­­teile vermieden werden. Nach seiner Aussage hat sich auch die Schul­lei­tung der Heinz-Barth-Schule bereits mit dem Thema Ganzta­­ge­s­­be­trieb beschäf­tigt. Allerdings würde das jetzige System bei den Eltern sehr gut ankommen. Danach deckt die Ergänzende Betreuung verläss­lich die Zeiträume von 07:30 Uhr bis 08:30 Uhr und von 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr ab. Das Angebot kann von den Familien sehr flexibel, entspre­chend den indivi­­du­el­len Bedürf­nis­sen genutzt werden. Ebenso ist in der Heinz-Barth-Schule eine flexible Nachmit­­tags­­be­treu­ung einge­rich­tet und stellt ein Betreu­ungs­­an­­ge­­bot dar, das eine flexibel nutzbare Ergänzung zu der Ergän­zen­den Betreuung während des Nachmit­­ta­ges ist. Eine Nachmit­­tags­­be­treu­ung kann bis 18:00 Uhr gewählt werden. Im Angebot ist ein Mittages­­sen sowie Hausauf­­ga­­ben­­be­treu­ung, auch eine Ferien­­be­treu­ung wird angeboten.
In der anschlie­ßen­den Diskussion ist man sich frakti­ons­über­grei­­fend einig, dass hierzu noch wichtige Erkennt­­nisse gesammelt werden müssen. Ohne Zeitdruck sollen alle am Schulleben betei­­lig­ten in diesen Prozess einge­­bun­­den werden. Ebenso wichtig ist eine ganz konkrete Bedarfs­ana­­lyse. Ebenso wichtig sei es, mit den anderen Grund­­schu­len der Höhen­stadt­­­teile ein Konzept zur Erhaltung attrak­ti­­ver Schul­­stan­d­orte zu erhalten. Den Fachbe­hör­den wurde abschlie­ßend der Auftrag erteilt, ein Gesam­t­­kon­­zept in diesem Sinne zu erarbeiten.

TOP 4 - Beschulung von Behin­­der­ten - inklusive Beschulung, Antrag der SPD-Ortschafts­rats­frak­tion

Der Antrag bezieht sich auf die Verab­­schie­­dung der UN-Behin­­der­ten­rechts­­kon­­ven­tion im Jahre 2009. Ziel ist es danach, eine gemeinsame Beschulung von Kindern und Jugend­­­li­chen mit und ohne Behin­­de­rung zu gewähr­leis­ten. Eine mögliche inklusive Beschu­lung behin­­der­ter Schüle­rin­nen und Schüler soll die Ortsver­­wal­tung Wetter­s­­bach in Zusam­­men­ar­­beit mit der Heinz-Barth-Schule und den Fachämtern prüfen.
Sowohl die Stadt Karlsruhe als auch das Staat­li­che Schulamt unter­stüt­zen das "Gemein­­same Lernen" von Kindern und Jugend­­­li­chen mit und ohne Behin­­de­rung, wenn dies von den Eltern gewünscht wird, erläutern die Vertreter der Fachbe­hör­den. Auch wenn in Karlsruhe ein diffe­ren­­zier­tes System von Sonder­­schu­len für Kinder mit unter­­schie­d­­li­chen Beein­träch­ti­gun­gen und Behin­­de­run­­gen besteht, haben sich seit vielen Jahren verschie­­dene Formen indika­ti­­ver und inklu­si­ver Beschulung entwickelt und werden stetig ausgebaut. Auch vom Schul­lei­ter der Heinz-Barth-Schule wird bestätigt, dass es in der Vergan­­gen­heit an unserer Schule positive Beispiele für eine Inklusive Beschulung gibt. Auch im Augenblick ist man dabei, im kommenden Schuljahr ein Kind im inklusiven Beschu­­lungs­­­be­trieb aufzu­­neh­­men. Seitens der Verwaltung wurde zugesi­chert den bisher einge­schla­­ge­­nen Weg weiter zu verfolgen und im jeweiligen Fall bedar­f­s­o­ri­en­tiert zu handeln.

TOP 5 - Neues städti­sches Konzept zum Gehweg­par­ken, Antrag der CDU-FW-Ortschafts­rats­fra­tion

Nach dem neuen städti­schen Konzept zum Gehweg­par­ken sind auch Verän­de­run­gen vorgesehen, die Auswir­­kun­­gen auf die Stadtteile Grünwet­ter­s­­bach und Palmbach haben können. Deshalb wurde beantragt, das geplante Konzept dem Gremium in seiner Gänze vorzu­s­tel­len. In der Sitzung wurde das Gremium nun ausführ­lich über die geplanten Änderungen von einem Vertreter des Stadt­­­pla­­nungs­­am­tes informiert.
Nach der Straßen­ver­­kehrs­ord­­nung wird zum Parken die Nutzung des rechten Fahrbahn­ran­­des vorge­­schrie­­ben. Damit ist das Parken auf Gehwegen verboten. In der Stadt Karlsruhe wird diese Verfah­rens­­weise jedoch soweit geduldet, als der Verkehrs­­raum für Fußgänger dadurch nicht unzumutbar stark einge­schränkt wird. In Karlsruhe wurde die Grenze hierfür in der Vergan­­gen­heit mit 1,20 Meter definiert, was dem erfor­­der­­li­chen Verkehrs­­raum für einen Rollstuhl­fah­ren­­den entspricht.
Aufgrund zu vieler im Straßen­raum abgestell­ter Fahrzeuge kommt es jedoch zunehmend zu Problemen für den fließen­den Verkehr, insbe­­son­­dere für den Busverkehr, aber auch für Rettungs­­fahr­­zeuge. Deswegen und im Anbetracht der zunehmend kritisch öffentlich politi­­schen Diskussion über das Gehweg­par­ken, strebt die Stadt­­­ver­­wal­tung einen klaren, auf der Straßen­ver­­kehrs­ord­­nung basie­ren­­den Umgang mit dem ruhendem öffent­­li­chem Straßen­raum an, so Dr. Jan Riehl weiter. Dieser soll einerseits die Interessen des fließenden KFZ- und Radver­­kehrs, der Fußgänger aber auch so weit wie möglich dem Bedürfnis der Bewohner nach Parkstän­den im öffent­­li­chen Straßen­raum entgegen kommen.
Die Abkehr vom gedul­­den­­den Gehweg­par­ken ist auch im Verkehrs­­ent­wick­­lungs­­­plan enthalten und aus Sicht der Stadt­­­ver­­wal­tung erfor­­der­­lich. Viele Bürger beschwe­ren sich über die proble­­ma­ti­­sche Situation auf den Gehwegen. Ebenso ist natürlich davon auszugehen, dass nach einer gegebe­­nen­falls eintre­ten­­den Verrin­­ge­rung des Parkraum­­ge­­bo­tes im öffent­­li­chen Straßen­raum viele Beschwer­­den über die neue Parkplatz­not zu erwarten ist. Dies trifft besonders auf diejenigen Straßen zu, in denen eine Seite der Parkierung ersatzlos entfallen würde. An unter­­schie­d­­li­chen Beispielen zeigt der Verkehrs­­ex­­perte die verschie­­de­­nen Proble­­ma­ti­ken auf. Danach unter­­schei­­den sich folgende Gehweg­­ty­­­pen:
Flächen, die kleiner als 0,8 Meter Breite aufweisen gelten bereits heute als nicht begehbar. Sie werden aufge­ge­ben und eine Lösung als Misch­flä­che soll angestrebt werden. Gehweg­flä­chen mit einer Breite von 0,8 Meter bis 1,6 Meter liegen unter dem ausnahms­­weise vertret­­ba­ren Mindestmaß. Betroffene Straßen sollen bei nächster Gelegen­heit umgebaut werden, je nach Situation zu einem ausrei­chend breiten Gehweg oder als Misch­flä­che. Bei einer Gehweg­­breite von mehr als 1,6 Meter kommen unter­­schie­d­­li­che Vorge­hens­wei­­sen zum Einsatz. Die anschlie­ßende ortschafts­rät­li­che Diskussion bezog sich auf ganz konkrete Maßnahmen in den beiden Stadt­­tei­len Grünwet­ter­s­­bach und Palmbach. Hier seien bis jetzt noch keine konkreten Maßnahmen geplant, so der Vertreter des Stadt­­­pla­­nungs­­am­tes. Es zeichnen sich in besonders engen Straßen­räu­men, wie man sie sowohl in Grünwet­ter­s­­bach als auch in Palmbach vorfindet, noch keine einheit­­li­chen Lösungs­wege ab. Für einen zeitli­chen Umset­­zungs­­­plan möchte er sich ebenfalls nicht festlegen. Die geplanten Varianten will man zunächst in drei Stadt­­tei­len - keine Höhen­stadt­­­teile - testen. Geplante Verän­de­run­gen in Wetter­s­­bach sollen eng mit der Ortsver­­wal­tung und dem Ortschafts­rat abgestimmt werden. Ebenfalls ist eine entspre­chen­de Öffent­­lich­keits­ar­­beit vorgesehen. Vor diesem Hinter­­grund wurde der Antrag als erledigt betrachtet.

TOP 6 - Bauliche Verän­de­run­gen in der Ortsdurch­­fahrt Palmbach (Talstra­ße), Antrag der CDU-FW-Ortschafts­rats­frak­tion

Nach der Verab­­schie­­dung des Rahmen­­pla­­nes für die Höhen­stadt­­­teile sieht der Antrag vor, einige bauliche Maßnahmen an der Ortsdurch­­fahrt Palmbach wie den Barrie­ren­aus­­bau der Bushal­te­­stelle "Palm­­ba­cher Kirche", die Verkehrs­­­si­tua­tion an der Einmündung der Grünwet­ter­s­­ba­cher Straße oder die Neuge­­stal­tung der Ortsmitte mit eventu­el­len Verkehrs­­­be­ru­hi­­gen­­den Maßnahmen zu prüfen und zu planen sowie hierzu entspre­chende Kosten­­be­rech­­nun­­gen zu erstellen. Durch die anstehende Vollsa­­nie­rung der Talstraße sollen alle Möglich­kei­ten genutzt werden, um durch die Zusam­­men­fas­­sung mit weiteren Baumaß­nah­men Kosten zu sparen und gleich­­zei­tig die Palmbacher Ortsdurch­­fahrt aufzu­wer­ten, heißt es in der Begründung des Antrages.
Alle im Ortschafts­rat vertre­te­­nen Fraktio­nen befür­wor­ten, die Planungs­maß­nahme nach Verab­­schie­­dung des Rahmen­­pla­­nes für die Höhen­stadt­­­teile zunächst einmal zurück zu stellen. Inwieweit alle im Antrag formu­­lier­ten Maßnahmen umgesetzt werden können, wird seitens der Fachämter nun geprüft. Dies wurde von der Ortsver­­wal­tung zugesi­chert. Beabsich­tigt ist, einen neuen Planungs­­ent­wurf noch vor der Sommer­­pau­se vorzu­s­tel­len. Danach kann über das weitere Vorgehen entschie­­den werden.

TOP 7 - Verschmut­­zung der Feldwege allgemein - insbe­­son­­dere auf der Gemarkung Palmbach, Anfrage der CDU-FW-Ortschafts­rats­frak­tion

Wer ist generell für die Besei­ti­­gung (u. a. verlo­re­ner Mistla­­dun­­gen) und Reinigung der Feldwege zustän­dig?
Grund­sätz­lich gilt die Reini­­gungs­­pflicht für Straßen und Gehwege auch für Wirtschafts­­wege, nach der Verschmut­­zung vom Verur­sa­cher zeitnah beseitigt werden sollten. Allerdings sind die Anfor­­de­run­­gen zur Reinigung auf diesen Wegen nicht so streng wie bei klassi­­fi­­zier­ten Straßen. Beein­träch­ti­gun­gen aufgrund der Bewir­t­­schaf­tung landwir­t­­schaft­­li­cher Flächen können nicht vollstän­dig ausge­schlos­­sen werden.
Ist es der Ortsver­­wal­tung möglich, mit den verant­wor­t­­li­chen Landwirten schrift­­lich Kontakt aufzu­­neh­­men und diese nachdrück­lich auf die Proble­­ma­tik hinzu­wei­­sen?
Auch beim Liegen­­schaft­­samt gingen Beschwer­­den wegen verschmutz­ten Wirtschafts­we­­gen ein. Wir haben die Landwirte städti­scher Pacht­flä­chen im betrof­­fe­­nen Gebiet auf die Proble­­ma­tik hinge­wie­­sen und gebeten, verur­sachte Verschmut­­zun­­gen
zeitnah zu entfernen. Auch die Ortsver­­wal­tung Wetter­s­­bach weist die Landwirte immer wieder auf die Proble­­ma­tik hin.
Wäre es möglich, regel­mä­ßige und genaue Wegekon­trol­len vorzu­­neh­­men, auch in Zusam­­men­ar­­beit mit dem Liegen­­schaft­­samt und der dort zustän­di­gen Feldhut?

Die Feldwege werden bei den Rundgängen von den Feldhü­tern kontrol­­liert. Eine ständig gezielte Kontrolle kann jedoch nicht geleistet werden. Auch unser örtlicher Bauhof versucht im Rahmen seiner Strecken­­kon­trol­le Verschmut­­zun­­gen festzu­hal­ten und soweit ermit­tel­­bar, die betrof­­fe­­nen Landwirte direkt anzuschrei­­ben

TOP 8 - Straßen­bau­maß­nah­men Südtan­gente 2014, hier: Auswir­­kun­­gen auf unseren ÖPNV und unseren Indivi­­dual­­ver­­kehr, Anfrage der SPD-Ortschafts­rats­frak­tion

Können die verant­wor­t­­li­chen Behörden auf Grund von Erfah­rungs­­wer­ten den zusätz­li­chen Zeitauf­wand sowohl für die ÖPNV - Linien als auch für den Indivi­­dual­­ver­­kehr aus den Bergdör­fern Richtung Stadtmitte berech­nen?
Auf der Südtan­gente finden zahlreiche Baumaß­nah­men in verschie­­de­­nen Abschnit­ten statt. Im östlichen Bereich der Südtan­gente sind die Verkehrs­­­be­triebe Karlsruhe mit der Linie 47 betroffen. Diese Großbau­maß­nah­men finden jedoch in den Sommer­­fe­rien und einige Wochen danach statt. Ab den Sommer­­fe­rien ist jedoch die Baumaß­nah­me auf der BAB beendet, so dass sich aus unserer Erfahrung dort auch schon Verkehrs­­ströme hin entwickeln werden. Eine theore­ti­­sche Berechnung können wir jedoch als Verkehrs­­­be­triebe nicht durch­füh­ren. Den zusätz­li­che Zeitauf­wand kalku­­lie­ren wir im Minuten­­be­reich, ähnlich wie bei den heutigen unter­­schie­d­­li­chen Belas­tun­­gen auf der Südtan­gente.
Sind die Fahrpläne der Buslinien aus den Bergdör­fern während der besonderen Belas­tungs­­­zei­ten verläss­lich?
Zur Zeit befinden sich die Verkehrs­­­be­triebe Karlsruhe noch in der Abstim­­mungs­­­phase zu den verschie­­de­­nen Baumaß­nah­men. Hierbei steht auch der ÖPNV immer im Focus bei diesen Bespre­chun­­gen. Die Erfahrung aus den letzt­jäh­ri­gen Baumaß­nah­men zeigt jedoch, dass die Linie 47, die vermutlich hier die am stärksten betroffene Linie ist, nur im Minuten­­be­reich betroffen sein wird. Jedoch werden wir nicht nur zu Beginn jeder Bauphase die jeweils betrof­­fe­­nen Linien durch unseren Aufsichts­­dienst verstärkt überwachen lassen, sondern auch bei Bedarf (z.B. Verspä­tung) mit zusätz­li­chen Fahrzeugen eine hohe Pünkt­lich­keit herstellen.

Die zugehörigen Ratsdokumente können unter Ratsdokumente Ortschaftsrat Wettersbach im pdf-Format eingesehen werden.

Quelle: Wettersbacher Anzeiger und www.karlsruhe-wettersbach.de

 
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Ortsverwaltung WettersbachBeratungen und Beschlüsse des Ortschaftsrates Wettersbach

Der Ortschaftsrat hat in seiner Sitzung am 11.02.2014 folgendes beraten und beschlossen:

TOP 1: Teilflä­chen­nut­­zungs­­­plan Winde­ner­­gie, hier: Zustim­­mende Kennt­­nis­­nahme zum Entwurf
TOP 2: Städte­bau­­li­cher Rahmenplan für die Höhen­stadt­­­teile
TOP 3: Jährlicher Bericht zu Infra­struk­tur­maß­nah­men, Antrag der CDU/FW-Ortschafts­rats­frak­tion
TOP 4: Müllent­­sor­­gung; Papier­tonne und Wertstoff­tonne, Antrag der SPD-Ortschafts­rats­frak­tion
TOP 5: Neure­­ge­­lung Behäl­ter­we­sen, Anfrage CDU/FW-Ortschafts­rats­frak­tion


TOP 1: Teilflä­chen­nut­­zungs­­­plan Winde­ner­­gie

hier: Zustim­­mende Kennt­­nis­­nahme zum Entwurf

Der Ortschafts­rat wurde bereits in seiner Sitzung am 12. November 2013 vom Nachbar­­schafts­­ver­­­band zum Verfah­rens­­stand Teilflä­chen­nut­­zungs­­­plan Winde­ner­­gie informiert. Zum damaligen Zeitpunkt lagen dem Gremium noch nicht alle für die Beschluss­vor­­lage notwen­­di­­gen Unterlagen schrift­­lich vor, deshalb wurde die damalige Infor­­ma­tion nur zur Kenntnis genommen. Die Unter­la­gen wurden nun alle schrift­­lich nachge­reicht. Inhaltlich hat sich seit den Infor­­ma­tio­­nen im November nichts geändert. Entspre­chend den damaligen Ausfüh­run­gen der Planungs­­­stelle sind die Flächen C5, C6 im Planungs­­ent­wurf vom 16.01.2014 als Konzen­tra­ti­­ons­flä­chen für Windkraft­an­la­­gen nicht mehr ausge­wie­­sen. In den anschlie­ßen­den Stellung­­nah­­men der im Ortschafts­rat vertre­ten­­den Fraktionen wurde nochmals deutlich hervor­­­ge­ho­­ben, wie wichtig eine Bürger­par­ti­­zi­pa­tion ist und eine Durch­­­set­­zung von Maßnahmen gegen den Willen der Bürge­rin­nen und Bürger nicht so ohne Weiteres möglich ist. Heraus­­ge­­stellt wurde auch nochmals, dass das Schutzgut Natur gegenüber dem Schutzgut Mensch eine zentralere Bedeutung hatte für die Heraus­­nahme der Flächen. Abschlie­ßend sei nun abzuwarten, ob das Regie­rungs­prä­si­dium als zustän­di­ge Geneh­­mi­­gungs­­­be­hörde den Planent­wurf so akzep­tie­ren wird. Der Entwurf selbst wurde vom Gremium zustimmend zur Kenntnis genommen.

TOP 2: Städte­bau­­li­cher Rahmenplan für die Höhen­stadt­­­teile

In einer gemein­sa­­men Sitzung der Ortschafts­rä­te Wetter­s­­bach, Stupferich, Hohen­wet­ter­s­­bach und Wolfarts­weier sowie dem Bürger­ver­ein Bergwald wurden am 9. Januar 2014 die Ergebnisse für den Städte­bau­­li­chen Rahmenplan der Höhen­stadt­­­teile vorge­­stellt. In einem weiteren Verfah­rens­­schritt haben nun die einzelnen Ortschafts­räte der betrof­­fe­­nen Höhen­stadt­­­teile den Rahmenplan zu verab­­schie­­den und die Verwaltung zu beauf­tra­­gen die sich aus der Planung ergebenen Projekte weiter zu verfolgen. Ohne Aussprache stimmte der Ortschafts­rat Wetter­s­­bach dem Rahmenplan zu und beauf­­tragte die Verwaltung, die sich daraus ergebenen Projekte weiter zu verfolgen.
 
TOP 3: Jährlicher Bericht zu Infra­struk­tur­maß­nah­men

Antrag der CDU/FW-Ortschafts­rats­frak­tion

Entspre­chend des Antrages soll von der Verwaltung ein jährlicher Bericht über geplante Maßnahmen zu den Themen Trink­­was­­ser, Strom, Entwäs­se­rung, Gas und Ausbau von Klein­­net­­zen für die Kraft­wär­me­kopp­­lung vorgelegt werden. Damit will man ein möglichst objektives Gesamt­bild der Lage erhalten.

In der Sitzung erhielt das Gremium von Herrn Dr. Roland Trauth von den Stadt­­wer­ken Karlsruhe Netzser­vice GmbH einen Überblick über die geplanten Maßnahmen für die kommenden beiden Jahre. Danach sind im Bereich der Heiden­hei­­mer Straße, Am Berg und Im Rodel neben der Erneuerung der vorhan­­de­­nen Gasleitung auch eine Erwei­te­rung des Gasnetzes vorgesehen. Im Zuge der durch das Tiefbauamt veran­lass­ten Arbeiten Im Rodel finden bei dieser Gelegen­heit auch Arbeiten an der Trink­­was­­ser­lei­tung und im Stromnetz statt. Weitere Gasnet­­zer­wei­te­run­­gen sind in der Waldbron­­ner Straße, Im Pfeilerweg, Am Michels­­berg und Im Holder­­busch vorgesehen. Inwieweit in der Reutlinger und Waiblin­ger Straße ein Bedarf für die Erwei­te­rung des Gasnetzes besteht, muss noch über eine Umfrage geklärt werden. Dies gilt auch für die Straßen Am Gräfels­berg sowie für die Hirsauer Straße, sofern hier vom Tiefbauamt eine Straßensa­nie­rung vorge­nom­­men wird, um Synergien zu erzielen. Bezüglich des Ausbaus von Klein­­net­­zen für die Kraft­wär­me­kopp­­lung ist seitens des SWNKN nichts geplant. Kanal­sa­­nie­rungs­maß­nah­men werden im Rahmen der Haushalts­­plan­­be­ra­tun­­gen vorgelegt, heißt es ergänzend von der Ortsver­­wal­tung. In der anschlie­ßen­den Diskus­sion wird aus der Mitte des Gremiums nochmals deutlich darauf hinge­wie­­sen, dass man sehr großen Wert auf eine voraus­schau­ende und integrierte Entwick­­lung legt. Beim nächsten Jahres­­­be­richt sollte dann auch ein Vertreter der Stadtwerke Karlsruhe Vertrieb mit anwesend sein. Ansonsten wurde die Infor­­ma­tion vom Ortschafts­rat zustimmend zur Kenntnis genommen.

TOP 4: Müllent­­sor­­gung; Papier­tonne und Wertstoff­tonne
Antrag der SPD-Ortschafts­rats­frak­tion

Der Antrag sieht vor, das vom Gemein­­de­rat in der Sitzung vom 17.12.2013 beschlos­­sene gesamt­städ­ti­sche Müllkon­zept für die beiden Stadtteile Grünwet­ter­s­­bach und Palmbach auszu­­set­­zen. In beiden Stadt­­tei­len gibt es eine sehr gut funktio­­nie­rende Papie­rent­­sor­­gung, die einmal durch die Papier­­sam­m­­lung durch die Vereine, zum anderen durch die Wertstoffs­ta­tion gewähr­leis­tet ist. Ebenfalls ist eine Verlän­ge­rung der Leerungs­­­zei­ten der Wertstoff­tonne auf einen vierwö­chi­gen Rhythmus nicht akzeptabel, da hierbei die zur Verfügung stehenden Tonnen überquel­len würden, heißt es in der Begründung des Antrages. Ebenfalls heftig kritisiert wurde, wie die Planungen für diese Konzeption in der Öffent­­lich­keit kommu­­ni­­ziert wurden. In seiner umfang­rei­chen Stellung­­nahme ging der Leiter des Amts für Abfall­­wir­t­­schaft, Herr Stefan Kaufmann, ausführ­lich auf die ökono­mi­sche und ökolo­gi­sche Bedeutung dieser Maßnahme ein. Ebenfalls seien die Rechts­vor­­­schrif­ten des Kreis­l­auf­­wir­t­­schafts­­ge­­set­­zes einzu­hal­ten. Die jüngst beschlos­­sene Einführung der Papier­tonne ziele nur auf jene 15.000 Tonnen Papier ab, die in der Wertstoff­tonne entsorgt werden. Die Trennung des Altpapiers von anderen Wertstof­­fen sei maschinell nicht machbar und deshalb auch unöko­no­misch. In der Tat sei derzeit eine Abholung alle vier Wochen im Wechsel vorgesehen. Allerdings soll eine flächen­de­­cken­de Datener­he­­bung ergeben, ob dieser Entsor­­gungs­­­rhy­th­mus ausreicht oder eine häufigere Leerung der Wertstoff­ton­ne notwendig ist. Das Ergebnis soll dann in eine endgül­ti­ge Konzeption einfließen. Wer plausibel versichert, sein Altpapier an die Vereine zu geben, kann problemlos von der geplanten Papier­tonne befreit werden. Den Vereinen soll nichts wegge­nom­­men werden. Die Kommu­­ni­­ka­tion sei bisher nicht optimal gelaufen, so der Leiter des Amts für Abfall­­wir­t­­schaft in seinen weiteren Ausfüh­run­gen. Zu der geplanten Änderung der Abfall- und Entsor­­gungs­­­sat­­zung soll der Ortschafts­rat recht­­zei­tig einge­­bun­­den werden.

In der anschlie­ßen­den ortschafts­rät­li­chen Debatte wurde in allen Wortbei­trä­gen noch mal deutlich das Engage­ment vieler Jugend­­ab­tei­­lun­­gen in den Vereinen hervor­­­ge­ho­­ben, das mit der geplanten Maßnahme ad absurdum geführt werden würde. Auch die Wertstoffs­ta­tion mit ihren Altpa­pier­­con­tai­­nern sei ein weiteres Argument gegen die Einführung der Papier­tonne. Auch mit dem Bewusst­­sein im Gremium, dass eine geson­der­te Behandlung einzelner Stadtteile nicht möglich ist, da es sich beim Abfall­­kon­­zept um ein Gesamt­städ­ti­sches handelt, herrschte Einigkeit, die kommunale blaue Tonne sei nicht nötig.

TOP 5: Neure­­ge­­lung Behäl­ter­we­sen
Anfrage CDU/FW-Ortschafts­rats­frak­tion

Es wird um Beant­wor­tung folgender Fragen gebeten:

1. Wie und warum wurden diese Strukturen geändert?

Durch die Einführung des Erken­­nungs­­­sys­tems (Chip) für Restmüll­be­häl­ter müssen künftig bei Tausch­ak­tio­­nen (Änderung der Größe oder Austausch bei defekter Tonne) die neuen Behälter wieder mit einem Chip und dem dazuge­hö­ri­gen Aufkleber versehen werden. Dies kann nur vom Amt für Abfall­­wir­t­­schaft ausgeführt werden, da dort die Daten gesammelt und die Identi­­fi­­ka­ti­­ons­­num­­mer im Chip und Aufkleber gespei­chert wird.

2. Kann "Kunden", die zur Ortsver­­wal­tung kommen, bei einem
Anliegen bezüglich Behäl­ter­we­sen geholfen werden oder werden
diese wegge­­schickt?

Nach wie vor können die Bürger mit allen Belangen - auch in Sachen "Behäl­ter­we­sen" in der Ortsver­­wal­tung beraten und unter­stützt werden. Sollten sich gerade ältere Bürger schwer tun, Kontakt mit dem Amt für Abfall­­wir­t­­schaft, sei es telefo­­nisch oder per Fax oder Mail, aufzu­­neh­­men, wird das Anliegen von der Ortsver­­wal­tung aufge­nom­­men und an das AfA weiter­­ge­lei­tet.

Für alle Bürge­rin­nen und Bürger haben wir verschie­­de­ne Broschüren, u. a. auch einen Abfall­­ka­len­­der und dazu einen Flyer mit den Kontak­t­da­ten des Amtes für Abfall­­wir­t­­schaft zum Mitnehmen ausgelegt.


Die zugehörigen Ratsdokumente können unter Ratsdokumente Ortschaftsrat Wettersbach im pdf-Format eingesehen werden.

Quelle: Wettersbacher Anzeiger und www.karlsruhe-wettersbach.de

 
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Ortsverwaltung WettersbachBeratungen und Beschlüsse des Ortschaftsrates Wettersbach

Der Ortschaftsrat hat in seiner Sitzung am 10.12.2013 folgendes beraten und beschlossen:

TOP 1 - Fortschrei­­bung des Flächen­nut­­zungs­­­plans - Schwer­­punkt Gewerbe, Stadt Karlsruhe, hier: Anhörung des Ortschafts­ra­tes Wetter­s­­bach
TOP 2 - Entschei­­dung über Wetter­s­­ba­cher Stadt­­­teil­pro­jekte zum Stadt­ju­bi­läum 2015
TOP 3 - Schnelles Internet im Neubau­­ge­­biet "Ob den Gärten", im Gewer­­be­­ge­­biet "Im Winterrot", sowie in weiteren Straßen die nicht mit Kabel­­fern­­se­hen versorgt werden. Anfrage der CDU-FW-Ortschafts­rats­frak­tion


TOP 1 - Fortschrei­­bung des Flächen­nut­­zungs­­­plans - Schwer­­punkt Gewerbe, Stadt Karlsruhe
hier: Anhörung des Ortschafts­ra­tes Wetter­s­­bach

Dem Ortschafts­rat Wetter­s­­bach wurde in der letzten Sitzung von Herrn Martin Kratz vom Stadt­­­pla­­nungs­­amt die Fortschrei­­bung des Flächen­nut­­zungs­­­plans - Schwer­­punkt Gewerbe, vorge­­stellt. Dabei ging er vorab allgemein auf die Gewer­be­flä­chen­pla­­nung ein, die 2011 auf Grund einer Gewer­be­flä­chen­stu­die vom Büro CIMA/­­Plan­qua­drat, erstellt wurde. Die Studie wurde vom Nachbar­­schafts­­ver­­­band Karlsruhe (NVK) in Auftrag gegeben. Daraus resultiert für die Stadt Karlsruhe rein qualitativ zwar kein zusätz­li­cher Netto­aus­wei­­sungs­­­be­darf an Gewer­be­flä­chen, jedoch ist es Ziel der Planung, analog den Empfeh­­lun­­gen der Studie, bereits vorhandene FNP-Flächen, vor allem im Westen der Stadt Karlsruhe, an strate­­gisch geeig­­ne­te­ren Stellen in Autobahn­nähe, also im Osten als sogenann­te Tausch­flä­chen zu verlegen. Konkret betroffen ist hier die Fläche "Obere Kohlplat­te" im Stadtteil Palmbach.
Im Bereich des Autobahn­an­­schlus­­ses an der A8 bei Palmbach wurde genau diese Option für eine gemein­sa­me Gewer­­be­­ge­­biets­ent­wick­­lung mit Karlsbad diskutiert, so der Vertreter des Stadt­­­pla­­nungs­­am­tes weiter. Die zuletzt für einen inter­­kom­mu­na­len Ansatz disku­tier­te Karlsbader Fläche "Im Steinig" ist im Vergleich "Obere Kohlplat­te" deutlich ungüns­ti­ger bewertet worden. Eine Koope­ra­tion mit Flächen­tausch, könnte deshalb durchaus auch auf Karlsruher Gemarkung, eben mit der Erwei­te­rungs­flä­che "Obere Kohlplat­te" erfolgen, falls die Gemeinde Karlsbad einer Einbrin­­gung ihres Flächen­kon­tin­­gen­tes in unmit­tel­­ba­­rer Autobahn­nä­he ebenfalls zustimmen würde.
Die vorge­­stell­ten Pläne wurden von allen im Ortschafts­rat vertre­te­­nen Fraktionen abgelehnt. Weder seien die Planüber­le­­gun­­gen bisher in einem ordnungs­­­ge­mä­ßen Betei­­li­­gungs­­pro­­zess vorge­­stellt worden, noch sind sie in dem bisher breit angeleg­ten Bürger­be­tei­­li­­gungs­­pro­­zess "Stadt­­­teil­ent­wick­­lung der Höhen­stadt­­tei­le" in irgen­d­ei­­ner Form berück­sich­tigt worden, hieß es in den Diskus­­si­­ons­­bei­trä­gen. Weiter seien mit diesen Planüber­le­­gun­­gen erhebliche Einschrän­kun­gen hinsicht­­lich des dortigen Naher­ho­­lungs­­­ge­­bie­tes verbunden. Auch würden wichtige Landwir­t­­schafts­flä­chen wegfallen, lauteten weitere Wortbei­träge. Einstim­mig erging deshalb der ortschafts­rät­li­che Beschluss, die von den Fachbe­hör­den vorge­schla­­gene Erwei­te­rung des Gewer­­be­­ge­­bie­tes "Untere Kohlplat­te" um das Gewann "Obere Kohlplat­te" für einen inter­­kom­mu­na­len Flächen­aus­tausch der Gemeinde Karlsbad abzulehnen.

TOP 2 - Entschei­­dung über Wetter­s­­ba­cher Stadt­­­teil­pro­jekte zum Stadt­ju­bi­läum 2015

Die Stadt Karlsruhe feiert im Jahre 2015 ihren 300. Geburtstag. Um ein attrak­ti­­ves Rahmen­pro­­gramm zu gestalten, waren alle 27 Stadtteile aufgerufen, sich mit entspre­chen­­den Projekten zu beteiligen. Dafür stehen 2,00 Euro pro Einwohner zur Verfügung und somit für die beiden Stadtteile Grünwet­ter­s­­bach und Palmbach ein Beitrag von ca. 12.000,00 Euro.
Bis zum Einsen­­de­­schluss am 13. November 2013 sind bei der Stadt­­­mar­ke­ting GmbH und der Ortsver­­wal­tung Wetter­s­­bach für die beiden Stadtteile Grünwet­ter­s­­bach und Palmbach 6 Projek­ti­­deen zum Jubilä­ums­jahr 2015 einge­­gan­­gen.
Im Einzelnen waren dies folgende Vorschläge:
Stadtteil Palmbach
1. Einweihung Walden­­ser­­denk­­mal mit Walden­s­er­­weg
Ideengeber: Arbeits­­kreis Palmba­cher Walden­­ser­­denk­­mal
2. Willkom­­men!
Kultur des Willkom­­men­­seins, Willkommen im Neubeginn
Ideengeber: TSV Palmbach 1905 e. V./Gesang­­ver­­ein Harmonie Palmbach
Stadtteil Grünwet­ter­s­­bach
3. Grünwet­ter­s­­bach singt
Musical für Kinder: "Das geheime Leben der Piraten"
Ideengeber: Gesang­­ver­­ein Sängerhain Grünwet­ter­s­­bach
4.Karlsruhe wandert im Jubilä­ums­jahr mit dem Schwarz­wald­­ver­­ein im Naher­ho­­lungs­­­ge­­biet rund um den Funkturm
Ideengeber: Schwarz­wald­­ver­­ein Wetter­s­­bach
5. Erwei­te­rung Skulp­tu­ren­­weg
Ideengeber: KultArt Wetter­s­­bach
6. Kreati­v­­zen­trum Wetter­s­­bach
Ideengeber: KultArt Wetter­s­­bach
In seiner Sitzung hatte der Ortschafts­rat nun darüber zu entschei­­den, welche Idee im Jubilä­ums­jahr umgesetzt werden soll. Seitens der Verwaltung wurde nochmals ausdrück­lich darauf hinge­wie­­sen, dass es auch möglich ist, mehrere Ideen auszu­wäh­len, wobei das Budget von 12.000, 00 Euro nicht überschrit­ten werden darf. Bei der Auswahl mehrerer Projek­ti­­deen im Stadtteil sollten diese jedoch auf einem Projekttag gebündelt werden.
Ohne große Diskussion sprach sich das Gremium einstim­mig dafür aus, alle 6 einge­reich­ten Projek­ti­­deen zu reali­­sie­ren. Über die Höhe der einzelnen Budgets soll jedoch erst dann entschie­­den werden, wenn die jetzigen Ideen konkrete Umset­­zungs­­­for­­men angenommen haben.

TOP 3 - Schnelles Internet im Neubau­­ge­­biet "Ob den Gärten", im Gewer­­be­­ge­­biet "Im Winterrot", sowie in weiteren Straßen die nicht mit Kabel­­fern­­se­hen versorgt werden. Anfrage der CDU-FW-Ortschafts­rats­frak­tion

Wann wird das Neubau­­ge­­biet "Ob den Gärten / Neufeld" mit Waldbron­­ner Straße und der Gustav-Meerwein-Straße an das VDSL50 Netz der Telekom angeschlos­­sen?
Der weitere Ausbau des Breit­­ban­d­­net­­zes erfolgt nach überre­­gio­na­len Interessen. Ziel der Bundes­re­­gie­rung war es bis 2010 alle Hauhalte mit schnellen Inter­­net­lei­tun­­gen zu versorgen. Ganz wurde dieses Ziel leider nicht erreicht. Schnell heißt in diesem Fall, mindestens 1 MB pro Sekunde. Bis 2014/2015 sollen nach den Plänen der Bundes­re­­gie­rung mit ihrer Breit­­ban­­di­­ni­tia­tive sogar 75 Prozent der Haushalte Intern­zu­gänge mit bis zu 50 MB pro Sekunde benutzen können. Allerdings wird aufgrund der notwen­­di­­gen Inves­ti­tio­­nen in Milli­ar­­den­höhe dieses Ziel erst in 2016 erreicht werden. Zuschüsse des Landes Baden-Württem­berg sind für ländliche Gemeinden vorgesehen, die einen DSL-Anschluss von 2 MB pro Sekunde erreichen wollen.
Wird auch das Gewer­­be­­ge­­biet mit der Rudolf-Link-Straße bis zur Ansiedlung weiterer Unter­­neh­­men mit VDSL versorgt?
Im Prinzip gilt das Gleiche wie für das Wohngebiet. 16 MB pro Sekunde stellen im Bereich der DSL-Technik derzeit die technische Spitze dar. Der Umbau der Knoten­­punkte mit Glasfa­­ser­­ka­­beln folgt großräumig Schritt für Schritt, und soll bis 2016 für 75 Prozent aller Haushalte der Bundes­re­­pu­b­lik erfolgen.
Warum wurde das Neubau­­ge­­biet vom zustän­di­gen Anbieter nicht verkabelt, sodass heute kein Kabel­­fern­­se­hen und keine weiteren Inter­­net­­dienste angeboten werden?
Die Aufschal­tung dieses Kabels erfolgte durch die Telekom. Im Zuge des Jahres­­­bau­pro­­gram­­mes wurden auch andere Kabelan­­bie­ter über die vorge­­se­he­­nen Baumaß­nah­men (KabelBW) informiert. Diese haben jedoch in ihren freien Entschei­­dun­­gen andere Inves­ti­tio­­nen vorgezogen.

Die zugehörigen Ratsdokumente können unter Ratsdokumente Ortschaftsrat Wettersbach im pdf-Format eingesehen werden.

Quelle: Wettersbacher Anzeiger und www.karlsruhe-wettersbach.de

 

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