Hallenbad Wettersbach
Schwimm- und Badespaß
(Text entnommen aus Wettersbacher Anzeiger)
Schließung für den
öffentlichen Badebetrieb
Fast 20 Jahre lang wurde die Schließung des Hallenbades Wettersbach in den
verschiedenen gesamtstädtischen politischen Gremien diskutiert. Über die
gleiche Zeitspanne hinweg haben sich die Ortsverwaltung, der Ortschaftsrat,
die örtlichen Parteien und Vereine für die Erhaltung des Bades eingesetzt.
Gemeinsam mit zunächst einem Förderverein, zuletzt mit dem Hallenbadkreis,
in dem alle Wettersbacher Vereine und Organisationen vertreten sind, wurde
bis heute versucht einer Schließung entgegenzuwirken und mit zusätzlichen
und vielfältigen Angeboten die Bevölkerung, außerhalb des Vereinsschwimmens,
zur vermehrten Nutzung zu animieren.
Eine Änderung des Grundsatzbeschlusses des Gemeinderates konnte,
letztendlich auch aus dem fehlenden Besucherzuspruch im öffentlichen
Badebetrieb, nicht bewirkt werden.
Der Gemeinderat hat im Jahre 2004 entschieden, ein Freizeitbad südlich der
Europahalle, in der Günther-Klotz-Anlage, zu bauen und mit diesem neuen
Erlebnisbad die Bäderstruktur in Karlsruhe neu zu ordnen.
Das Bäderkonzept sieht hierbei vor, verschiedene defizitäre und von der
Bevölkerung wenig angenommene Karlsruher Bäder zu schließen oder in
sogenannte Gruppenbäder umzuwidmen.
Betroffen von den Veränderungen in der Bäderstruktur sind neben dem
Hallenbad Wettersbach das Tullabad, das Hallenbad Grötzingen und das Freibad
Wolfartsweier.
Den Zeitpunkt der Umsetzung des Bäderkonzeptes hat der Gemeinderat mit der
Inbetriebnahme des neuen Freizeitbades beschlossen.
Entsprechend dem Gemeinderatsbeschluss ist das Hallenbad Wettersbach
für den öffentlichen Badebetrieb
seit Montag, 04.02.2008 geschlossen
Durch die betriebstechnische und
personalwirtschaftliche Umstellung steht das Hallenbad für den Schul- und
Vereinsschwimmsport noch bis zum 18.07.2008 zur Verfügung.
Ab 19.07.2008 findet kein Badebetrieb mehr im Hallenbad Wettersbach statt.
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